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Der Eine und der Andere

Zwei Männer aus einer Gesellschaft trafen sich.
Sie unterhielten sich. Der eine erzählte dem anderen einen Witz.
Daraufhin lachten beide. Das Lachen des anderen erstarb und der eine fragte ihn daraufhin, warum er aufgehört hat zu lachen.
Der andere antwortete: "Mein Lachen ist gestorben- in dieser Gesellschaft."
Der eine war verdutzt und sagte: "Das sehe ich- aber warum?"
Der andere gab zurück: "Das siehst du nicht."





Kennen Sie das?



Kennen Sie das? Sie sitzen zu hause. Ich weiß nicht, warum ich es Ihnen eigentlich erzähle, aber ich habe nichts Besseres zu tun. Man sitzt da, hört ruhige, manche würden es als „romantische“ bezeichnen, Musik und ist alleine. Man sitzt da, so ganz verlassen, aber vergeben ist man doch eigentlich. Der Partner ist nicht da, weg, man ist so ungewiss. Kennen Sie das? Es ist nicht so, dass man dem Partner nicht trauen würde, nein, auf gar keinen Fall… Aber da ist so eine andere Person mit dabei… Wissen Sie, was ich meine?
Dann sitzt man hier und stellt sich Fragen. Ganz unangenehme, ganz grausame. Man hat so schlimme Bilder. Nicht selten fängt man an zu weinen. Also ich bekämpfe das ja immer mit Whiskey, flüchte in die Taubheit. Ich weiß auch nicht, warum ich Ihnen das eigentlich erzähle, aber Sie sind gerade da. Sie wissen ja, was ich meine, oder?
Und der Raum hat nur eine sanfte Beleuchtung, beinahe schon etwas Versöhnliches. Man sitzt da und hat Fragen. Was macht der andere wohl gerade? Doch nicht… Und da! Wieder… eine Träne. Sie kennen das ja…
Noch ein Schluck, dann geht das wieder. Der Partner ist ja aber auch sehr beliebt beim anderen Geschlecht. Und man selbst fühlt sich so hässlich. Aber das wissen Sie ja. Was der andere wohl gerade macht? Geschrieben hat er auch nicht… Vielleicht… Nein, nicht wieder diese Bilder, das ist doch Folter! Kennen Sie ja…
Und dann hört man immer gemeinsame Lieder. Erinnert sich an gemeinsame Stunden und Tage. Teilt der Partner das vielleicht gerade mit… Nein! Man nimmt noch einen Schluck, sie wissen ja, was ich meine.
Seltsam, so alleine hier. Da ist ja irgendwie die Musik. Aber doch, ist es seltsam. So leise irgendwie. So taub, ja, nahezu grau und trist. Man schaut raus, sieht die Nacht. Nun, schwarz, wie die Nacht eben. Es ist auf einmal so ungemütlich. Nervosität stellt sich ein. Meldet sich der Partner noch?
Ich will Sie ja hier nicht aufhalten, aber Sie sind gerade da.
Ganz schön kalt auf einmal. Dunkel scheint es auch. Man ist so alleine. Der andere meldet sich ja auch nicht… aber es ist bestimmt gerade wichtig und der andere findet nur keine Zeit. So denkt man, nicht wahr?
Ja, Sie wissen, was ich meine! Dieses Unbehagen. Ein bisschen Angst vielleicht, ein bisschen viel sogar. Es wird auf einmal alles so nichtig. So unbeständig, als könnte alles in Sekundenbruchteilen zerfallen. Und auf einmal merkt man: Hm, denkt der andere vielleicht dasselbe?
Kennen Sie das?




Spiegelbild

Ich trat vor den Spiegel, sah hinein und erschrak.
Was war das für ein Mann, der da vor mir stand?
So alt und grau, seine Augen leer und trostlos.
Man sah, dass er eine schwere Vergangenheit hatte.

So leer schien er auf einmal, als ich ihn bei seinem Namen nannte.
Es schien ihm regelrecht unangenehm. Geradezu nervös wurde er.
Er hat sich verändert. Beim letzten Mal, als ich ihn sah,
sah er ganz anders aus. Komisch, was die Liebe alles anrichten kann.



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